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TU Berlin

Inhalt des Dokuments

gDol-pa, "Fischtöter". Alltag, technisches Wissen und materielle Kultur der Fischer im buddhistischen Tibet.

Fishes as an auspicious symbol. In: BEER, Robert: The Encyclopedia of Tibetan Symbols and Motifs. London, 1999.
Lupe

Dissertationsvorhaben von Diana Altner

Die Hauptfragestellungen der Dissertation beschäftigen sich mit der Stellung der tibetischen Fischer in der traditionellen und modernen Gesellschaft, mit ihrem Alltag und ihrer materiellen Kultur sowie der Bedeutung des Fisches im religiösen und mythologischen Kontext der tibetischen Kultur. Die Ethnographie eines Fischerdorf in Zentraltibet wird im Mittelpunkt der Arbeit stehen. Aufbauend auf eine historischen Abriss der Fischerei in Zentral- und Südtibet wird der Fokus auf die seit 1959 stattgefundenen Veränderungen (überwiegend technischer Natur) und ihre ökonomischen Auswirkungen auf das Leben der tibetischen Fischer gerichtet sein.

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Hölzerner Kang und Stockschläge: Geschichte und Ethnologie der Bestrafung und ihre Bedeutung für den Alltag im späten Kaiserreich.

Forschungsvorhaben von Dagmar Borchard

Bisherige Forschungen zum Strafrecht und zur Geschichte der Bestrafung im späten Kaiserreich beschränken sich auf die Analyse der Gesetzeskodices der Ming und Qing und einiger Beispielfallsammlungen. Wiederentdeckte Gerichtsakten aus chinesischen Archiven ermöglichen den Rechtssinologen seit neuestem zu fragen, wie das Recht in der Praxis angewandt wurde. Untersuchungsgegenstand in meinem Forschungsvorhaben sind die unterschiedlichen Strafen wie das Tragen des hölzernen Kangs, die Schläge mit Stock bzw. Bambusstock, die Arten und der Vollzug der Todesstrafe (Erdrosselung, Enthauptung, Zerstückelung), die Tätowierung von Straftätern, die Anwendung der Folter bei Verhören und die Rolle des Geständnisses im chinesischen Strafprozess. Wichtiges Referenzmaterial sind neuere Forschungen der historischen Anthropologie und Rechtsgeschichte zum Strafrecht und Strafvollzug und zur Geschichte der Todesstrafe im Mittelalter und der frühen Neuzeit in Europa.

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The Germans and their Families in Tientsin, North China: 1860-1918

Forschungsvorhaben von Chou Ching-yuan



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Bergsteigen in Taiwan. Soziale Organisation und materielle Kultur im Ausnahmezustand Bergwandern am Beispiel des Trekkingclubs der Cheng Kung Universität

Magisterarbeitsvorhaben von Katja Eichhorn

In Taiwan erfreut sich das Bergsteigen, wie andere outdoor Abenteuersportarten auch, wachsender Beliebtheit. Um Touren in die gebirgigen Regionen zu wagen, schließen sich die Inselbewohner Wandervereinen an. Die Mitgliedschaft in einem Verein und die sich daraus ergebenden sozialen Beziehungen haben Einfluss auf das Leben eines Individuums und zwar nicht nur während der aktiven Mitgliedschaft, sondern auch noch nach dem Universitätsabschluss. Katja EICHHORN geht der Frage nach, wie die durch das Vereinsleben erworbenen sozialen Kompetenzen das Sozialisationsverhalten taiwanischer Bildungseliten prägen.
Im Kern der Untersuchung geht es um die Spezifik des Funktionierens eines taiwanischen Sportvereins, im Speziellen eines universitären Trekkingvereins. Dabei wurden drei Schwerpunkte gesetzt: erstens der Aufbau des Vereins mit seinen Organisationsstrukturen, Hierarchien und dem Wechsel zwischen diesen; zweitens die Interaktion und Kommunikation der Vereinsmitglieder untereinander in offizieller, tourvorbereitender und privater Hinsicht. Der dritte wesentliche Punkt betrifft die materielle Kultur, die in einem Trekkingverein überlebenswichtige Bedeutung erlangt.

Taiji, Ticao und Tango. Körpertechniken des Alltags im urbanen China

 

Dissertationsvorhaben von Kathrin Hirth

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Transportgeschichte der Ming- und Qing-Zeit

Forschungsvorhaben von Nan-tsung Anna (Nanny) Kim

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Die Nähmaschine in Taiwan

Habilitationsvorhaben von Uta Werlich

Die Nähmaschine zählt zu den bedeutsamen technischen Errungenschaften, die seit dem 19. Jh. die Lebens- und Arbeitswelt von Frauen maßgeblich verändert haben. Als mechanische Hilfe zur Herstellung von Nähten hat sie das zeitaufwendige und oftmals kostenintensive Nähen von Hand weitgehend ersetzt und in der Industrie, im Handwerk sowie im Privathaushalt ihren Platz gefunden.
Zahlreiche Einzelerfindungen und Patente trugen seit dem ausklingenden 18. Jh. zur Konstruktion von funktionsfähigen Nähmaschinen bei. Der Siegeszug der Nähmaschine und der mit ihr verbundene wirtschaftliche und soziale Wandel sind für Europa und die USA gut dokumentiert (vgl. z. B. BRANDON 1996; BURMAN 1999; Cooper 1968; Godfrey 1982 oder Hausen 1978). Die Auswirkungen der Verbreitung der Nähmaschine in anderen Regionen der Welt sind hingegen noch kaum erforscht. Wann und wie erste Nähmaschinen z. B. nach Taiwan gelangten, wo die unmittelbar an den Einsatz der Nähmaschine gebundene Bekleidungsindustrie vor allem in den 50er und 60er Jahren des 20. Jh. eine wichtige Rolle spielte, wann und wie lokale Nähtraditionen beeinflusst und die Konfektion industrialisiert wurden oder aber wie die Nähmaschine in Privathaushalte integriert wurde, dies sind Fragen, die in der Forschung bis dato nicht thematisiert wurden.
In ihrer Forschungsarbeit zur Nähmaschine in Taiwan wird sich Uta Werlich daher zum einen mit der regionalen Geschichte der Einführung und Etablierung der Nähmaschine und ihrer Bedeutung als Industrie- und Haushaltsobjekt in Taiwan beschäftigen. Zum anderen werden für sie Fragen nach technischen und sozial-kulturellen chinesischen Nähtraditionen, nach der Veränderung etablierter Methoden des häuslichen und speziell des weiblichen Nähens durch die Einführung der Nähmaschine sowie Fragen nach der Auswirkung gesamtgesellschaftlicher Veränderungen auf die Bedeutung der Nähmaschine in Taiwan von zentraler Bedeutung sein.

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Das Alltagsleben von Bergleuten in China

Materialsammlung von Wang Qing

Ziel des Projektes ist eine Materialsammlung, die sowohl chinesische als auch westliche Quellen umfassen soll. Sie sollen als Grundlage zur Erforschung des Alltagslebens der Bergleute in China dienen. Das Hauptgewicht der Auswahl liegt auf den Grundthemen Berufstätigkeit, das Leben zu Hause, Religiosität, Sitten und Bräuche, Volksglaube.

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Verkleinerung der Yakhautboote