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TU Berlin

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XXII. Jahrestagung der DVCS

Kontinuität und Umbruch in Chinas Geschichte und Gegenwart

Du Weihua (Nankai-Universität / Humboldt-Universität zu Berlin):

Die radikalen Reformen in der chinesischen Hochschulbildung (1905-1952) (Abstract)

In der Geschichte Chinas gab es keine Universität im europäischen Sinne, aber die Hochschulbildung hatte ihr eigenes Ideal, besonders im Rahmen der Beamtenprüfung. Als die Beamtenprüfung 1905 abgeschaffen wurde, entwickelte sich die Hochschulbildung mit hohem Tempo. Hochschulen und Universitäten wurden von mehreren Akteuren getrieben, von den Missionaren, von den zentralen bzw. lokalen Regierungen, von den Leuten mit Chrisma. Vor dem verbreiterten Sino-Japan Krieg 1937-1945 wurde ein systematisches Hochschulsystem in China gegründet, nach mehreren Vorbildern, wie Japan, Deutschland, Frankreich, schließlich nach dem Modell in den USA.

In der Kriegszeit trieben viele Universitäten und Hochschulen ihre Lehr- und Forschungstätigkeiten weiter, in dem verwüsteten Westchina. Das liberale Bildungsideal wurde weiter in chinesischen Universitäten behalten, auch wenn in der schwierigen Kriegszeit.

Nach der Gründung des sozialistischen Chinas 1949 wurde die Sowjet Union als Vorbild nachgeahmt, nicht nur in der Verwaltung der Gesellschaft, in der Wirtschaft, sondern auch in dem Bereich der Universitäten und Forschungsorganisationen. Das liberale Bildungsideal wurde schrittweise von der bürokratischen Parteiverwaltung ersetzt. Die Universitäten wurden Schulen für Kader, beschränkten sich nur auf einige Fächer, von universaler Bildung war es keine Rede mehr, dies prägt heutzutage noch die Entwicklung der chinesischen Hochschulbildung.