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TU Berlin

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XXII. Jahrestagung der DVCS

Kontinuität und Umbruch in Chinas Geschichte und Gegenwart

Thomas Kampen (Universität Heidelberg):

Die revolutionären Bewegungen von 1911 und 1949 und die Rolle der chinesischen Studierenden im Ausland (Abstract)

Bei den Revolutionsbewegungen im frühen und mittleren 20. Jahrhundert spielten zurückgekehrte Auslandsstudenten eine entscheidende Rolle. Ohne Sun Yatsen, Liao Zhongkai und Wang Jingwei wäre die Xinhai Revolution kaum denkbar gewesen, ohne Kommunisten wie Zhou Enlai, Liu Shaoqi und Zhu De wäre die Volksrepublik China nicht gegründet worden. Einige frühe Auslandsstudenten – wie Wu Yuzhang – waren sogar an beiden Bewegungen beteiligt und wurden Mitglied von KMT und KP. Auch die Tatsache, daß sowohl die Republik China als auch die Volksrepublik China stark von ausländischen Vorbildern beeinflußt wurden deutet auf den Einfluß der Auslandsstudenten hin.

In dem Vortrag sollen die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Bewegungen untersucht und die wichtigsten Beteiligten vorgestellt werden.

Literatur:
Kampen, Thomas. Chinesen in Europa – Europäer in China: Journalisten, Spione, Studenten. OSTASIEN Verlag, Gossenberg 2010.
Kampen, Thomas. Revolutionäre Eisenbahnplanungen: die Aufstände in der Provinz Sichuan und das Ende des chinesischen Kaiserreiches (1911), Berlin: Verlag Wissenschaft und Technik, 2002.