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TU Berlin

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XXII. Jahrestagung der DVCS

Kontinuität und Umbruch in Chinas Geschichte und Gegenwart

Angelika Messner (Universität Kiel):

Kontinuität und Umbruch: Der epistemische Horizont im China des 17. Jahrhunderts (1/2): Umbruch (Abstract)

Um es gleich vorweg zu nehmen: Ob das 17. Jahrhundert als die vergleichsweise einschneidendste Periode des Umbruchs in der chinesischen Geschichte angesehen werden kann, soll hier nicht entschieden werden. Wohl aber will mein Beitrag den Dynastienwechsel im 17. Jahrhundert im Fokus solcher Fragestellungen behandeln. Ich frage: Werden die Ereignisse um den Dynastienwechsel auch in bislang von der Forschung als marginal angesehenem Quellenmaterial -- wie etwa in technischen Wissenstexten gespiegelt? Auf welche Weise spiegeln sich neue politische und bildungstechnische Strukturen in Karrieren und wie begegneten Gelehrte dahingehenden Veränderungen? Gibt es Wissensfelder, die sich bedingt durch "bildungspolitisch" veränderte Konditionen bei den Examina wandelten oder gar neu generierten? Andersherum gefragt, lassen sich für den Verlauf des 17. Jahrhunderts veränderte soziale Praktiken im Umgang mit alltäglichen und außerordentlichen Herausforderungen (des Lebens) erkennen?