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TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Wissenschafts- und Technikkultur im traditionellen China
Dozent:
Philipp Mahltig
Termin:
Donnerstags, 12:00-14:00 Uhr
Beginn:
20.10.2016
Raum:
MAR 0.010
Inhalt:
In dieser Einführungsveranstaltung wird ein Überblick über die wichtigsten philosophischen, wissenschaftlichen und technologischen Entwicklungen im traditionellen China vermittelt.

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Gesundheitspolitik und Transformation in der VR China
Dozent:
Tania Becker von Falkenstein
Termin:
Dienstags 14:00-16:00
Beginn:
18.10.2016
Raum:
MAR 2.034 (Bibliothek des China Centers)
Inhalt:
Noch nie war die Verflechtung mit der internationalen Wirtschaft und den damit einhergehenden wirtschaftlichen Reformdynamiken so stark, und noch nie war der Wohlstand der chinesischen Bevölkerung so groß wie heute. Die komplexen Veränderungen in Politik und Gesellschaft führen zu neuen Rahmenbedingungen in der institutionellen Ordnungsstruktur, die u.a. mit erheblichen Problemlagen im Gesundheitssystem einhergehen. Dies ist das Thema des Seminars. Wie gestaltet sich gegenwärtig der Gesundheitssektor im chinesischen Kontext? Welche Rolle spielt hierbei der radikale demographische Wandel und wie gestaltet sich die Verteilung und Nutzung von Gesundheitsgütern? Welche Rolle spielen Theorien der Transformationsforschung und -theorie für die so genannte „Gesundheitstransformation“? Dies sind nur einige der Fragen, die im Seminar anhand ausgewählter einschlägiger Texte behandelt werden sollen, und den Studierenden (auch Nicht-Sinologen) die Möglichkeit eröffnen wollen, sich mit gegenwärtig virulenten Problemlagen, Definitionen von und Perspektiven auf Transformation und Gesundheit im chinesischen Kontext vertraut zu machen.

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Modernisierung Chinas: Menschenrechte
Dozent:
Tania Becker von Falkenstein
Termin:
Mittwochs 14 -16 Uhr
Beginn:
19.10.2016
Raum:
MAR 0.010
Inhalt:
Menschenrechte umfassen in der Sichtweise der Volksrepublik China sowohl den Einzelnen wie auch die Gemeinschaft. Sie sind in dieser Auffassung keine starre Kategorie, sondern eine, die stets in Entwicklung und Veränderung begriffen ist. Die VR China ratifizierte formell die wichtigsten Menschenrechtskonventionen der Vereinten Nationen, betont aber stets die Bedeutung der sozialen und wirtschaftlichen Rechte. Menschenrechte unterscheiden sich daher aus Sicht der allein herrschenden Kommunistischen Partei Chinas in einigen Punkten von der „westlichen“ Sichtweise. Das Seminar erforscht die Bedeutung der Menschenrechte in China aus historischer und politischer Sicht und befasst sich eingehend mit wichtigen Themen wie Kommunikations- und Medienfreiheit, Umweltschutz, soziale und wirtschaftliche Situation im Lande, Religionsfreiheit, Lebenswirklichkeit der Schwulen und Lesben, Organisation der Zivilgesellschaft (NGOs), Folgen der Urbanisierung etc. Im Laufe der Veranstaltung sollen diese und mögliche andere Punkte auch anhand von zeitgenössischen Kunstwerken, die Menschenrechte und deren Verletzungen in ihren Arbeiten thematisieren, behandelt werden. Nicht selten provokativ, wenden sich die Künstler gegen die herrschenden Strukturen und üben so in ihren Bildern, Performances und Videos scharfe Kritik an Chinas gegenwärtiger Menschenrechtspolitik.

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China im Spannungsfeld zwischen Tradition und Modernisierung – Eine Einführung in den Weg chinesischer Wirtschafts-Entwicklung heute
Dozent:
Marcus Hernig
Termin:
Vorbesprechungstermin: Freitag, 13.01.2017, 14 Uhr
Beginn:
Block I:  14.-15. Januar 2017
Block II: 21.-22. Januar 2017

Vermerk: Die Veranstaltung schließt mit einer schriftlichen 90-minütigen Abschlussprüfung am zweiten Sonntagnachmittag.
Raum:
MAR 2.034 (Bibliothek des China Centers)
Inhalt:
China ist überall. China ist nebenan. China ist in Deutschland – genauso wie Deutschland in China. Das ist das China der Moderne. Das hyperschnelle Wirtschaftswachstum, die technologischen Sprünge, die Führung und Elite des Landes vollführen und hinter denen Millionen von Chinesen bewaffnet mit Großbildschirm-Smartphones hinterher hüpfen. Hier verbirgt sich schon mitten in der neuen globalisierten Welt Chinas die eigene Tradition. Die einer geführten, einer von oben nach unten gesteuerten Gesellschaft, die Moderne praktiziert und Moderne in kürzester Zeit in großen Dosen verabreicht. Aus den Augen eines Deutschen, der die Anfänge der Modernisierung seit 1992 in Shanghai live erlebt hat, skizziert unser Seminar die Hauptströmungen der chinesischen Modernisierung, modelliert Entwicklungslinien, vergleicht mit Nachbarn wie etwa Japan. Chinas Entwicklungsweg hat XXL-Dimensionen, einzigartig aber ist er nicht. Dagegen stößt die deutlich vernehmbare Suche nach sich selbst. Samuel P. Huntingtons programmatische Analyse der amerikanischen Gesellschaft „Who are we?“ chinesisch „women shi shei?“ lässt sich genauso für China heute stellen. Die Suche nach Traditionen, die Einbettung traditioneller Denkweisen, die bis in die Zeiten des Konfuzius zurückreichen und die Reden von Politikern wie Staatspräsident Xi Jinping füllen. Die Suche nach traditionellen Wurzeln – ob es klassische Schriftzeichen sind oder chinesische Designelemente in Wirtschaft und Technologieentwicklung – macht deutlich, wie sehr die Modernisierungsschübe des 20. und frühen 21.Jahrhunderts China sich selbst entfremdet hat. Auch das werden wir im Detail benennen und mit erlebten Beispielen aus China selbst untersuchen. Dieses Seminar führt Sie mitten hinein in die beiden großen Strömungen in Chinas Gegenwart: die Modernisierung, die sich mit „Made in China 2025“ und „Innovationsgesellschaft“ neue Schlagworte verordnet hat – und die Suche nach einer eigenen Identität. Diese Fragen sind vielleicht nicht nur Fragen Chinas – sondern Fragen unserer Zeit überhaupt.

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The Development of the Chinese Education System, its Impact on Chinese Society and Career-Building
Dozent:
Wang-Nastansky, Pei
Termin:
14. - 16.11.2016, von 9:30 - 17:30 Uhr
Beginn:
Blockseminar
Raum:
MAR 2.034 (Bibliothek des China Centers)
Inhalt:
This course offers a profound picture of the Chinese Education System. The Chinese education system has a three-thousand year history. In this course, the learning agenda includes: Foundation and History of the Chinese Education System, including the millennia old rigorous and famous centralized imperial education and examination system (科舉) for civil servants. Four Stages of Education System Development: Ancient, Opium War, People’s Republic of China, and Present. After examining the development chronically, we will look at the education system's impact on family, business and society as a whole. After more than a decade of business, academic and international experiences in China, USA, and Germany, Pei Wang-Nastansky will bring a holistic and focused analysis on contemporary China.

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Chinas Markt- und Wettbewerbsumfeld für technologische Innovationen 
Dozent:
Shi, Mingtao
Termin:
Dienstags 17 - 19 Uhr
Beginn:
18.10.2016
Raum:
MAR 4.063
Inhalt:
China ist mittlerweile als Absatzmarkt, Umweltakteur, Handelspartner und Finanzstandort für vielfältige Unternehmungen hoch interessant geworden. Eine übergeordnete Fragestellung für viele Wirtschaftsunternehmen und öffentliche Institutionen in der Europäischen Union ist, wie sich diese Akteure der im Vergleich zu Europa gravierend unterschiedlichen Ökonomie und Kultur nähern können. Um die obige Frage in hinreichender Qualität zu beantworten, ist die Erhebung, Aggregation und Analyse historischer und aktueller Informationen über die generellen Marktbedingungen und –strukturen in China von hoher Bedeutung. Das Seminar dient als eine erste Einführung in diese Thematik; es untersucht die Entwicklung Chinas in den letzten Dekaden aus sozial-kultureller, technologischer, wirtschaftlicher und politisch-rechtlicher Perspektive. In diesem Zusammenhang werden politische und wirtschaftliche Schwerpunkte, demografischer Wandel, Human Development Index und andere Themen behandelt. Die Veranstaltung wird auf Deutsch in Seminarform durchgeführt. Sehr gute deutsche und englische Sprachkenntnisse sind für die Literaturuntersuchung und Quellenbearbeitung erforderlich, während chinesische Sprachvorkenntnisse erwünscht, aber nicht notwendig sind. Besonders relevant ist diese Seminarveranstaltung für diejenigen Studierenden, die sich für interdisziplinäre Schnittstellenthemen wie Wirtschaft, Technologie & Kultur beziehungsweise Europa & China interessieren.

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Aktuelle Probleme der Stadtentwicklung in China
Dozent:
Küchler, Johannes
Termin:
Dienstags 14 - 16 Uhr
Beginn:
25.10.2016
Raum:
MAR 0.007
Inhalt:
Innerhalb weniger Jahrzehnte hat sich China in eine höchst dynamische, städtisch-industrielle Gesellschaft verwandelt. 1952 gab es 153 Städte als Gebietskörperschaften, 2003 waren es 660. Im gleichen Zeitraum wuchs die Bevölkerung von 500 Mio. auf 1,4 Mrd. Menschen. Damit waren und sind verbunden alle Probleme, die uns seit der Frühzeit der alten Industriegesellschaften begleiten: der politisch-rechtlichen Koordination, Stadt- und Regionalplanung, demographischen Dynamik, der Konkurrenz um Investoren, des Wohnungsbaus, Verkehrswesens, der Energieversorgung, Wasserversorgung und Wasserentsorgung, des Gesundheits- und Bildungswesens, des Katastrophenschutzes etc.. Welche Akteure steuern den Wandel? Welche Ziele setzt die nationale Ebene, welche die individuelle Stadt? Welche Handlungsspielräume hat die Stadt im ständigen Konflikt zwischen kommunalen Interessen und Partikularinteressen? Welche Entscheidungsebenen gibt es unterhalb der kommunalen? Die Veranstaltung soll: • zur Strukturierung der genannten und ähnlicher Problemfelder mit ihren wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen, natur- und ingenieurwissenschaftlichen Facetten beitragen; • die spezifisch chinesische historisch-kulturelle Dimension der Verstädterung vor dem Hintergrund ihres weltweiten Verlaufs erläutern; • zentrale Begriffe im Chinesischen und in den europäischen Sprachen mit ihren identischen und unterschiedlichen Bedeutungsfeldern vorstellen. Die Lehrveranstaltung besteht aus einer Kombination von Vorlesung, Gruppenarbeit und individuellen studentischen Beiträgen. Je nach Vorkenntnissen und Interessen der SeminarteilnehmerInnen können die folgenden Themen bearbeitet werden: • Chinas Situation im Kontext der globalen Dimension der Verstädterung: Resilienz und Nachhaltigkeit als Ziele auf der Meta-Ebene. • Stadtentwicklung als Komponente nationaler Entwicklungsstrategien – ein Rückblick • Akteure der Stadtentwicklung: die Rolle der Partei; die Verwaltung der Stadt: Parallelen und Unterschiede zu den Städten Europas • Offene rechtliche Fragen der Landnutzung • Von der Stadtplanung zur Entwicklungsplanung • Investitionsförderung durch die Ausweisung von Erschließungsgebieten • Kommunale Verkehrspolitik und Luftqualität • Geisterstädte und Wohnungsbedarf • Die Folgen des demographischen Wandels • Grundwassermanagement – das Konzept der „Sponge City“ • Kommunale Grünflächen – Surrogat oder von sanitärer Relevanz? • Kommunale Kulturpolitik und Urban Marketing • Der ländliche Raum als Restgröße oder entscheidend für die Überlebensfähigkeit der Städte? 

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