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TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Wissenschaft und Technik im modernen China
Dozent:
Philipp Mahltig
Termin:
Donnerstags, 12:00-14:00 Uhr
Beginn:
20.04.2017
Raum:
MAR 0.008
Inhalt:
Im Rahmen dieses Seminars werden die wichtigsten Diskurse, Protagonisten und Institutionen der Wissenschafts- und Technologieentwicklung im modernen China vorgestellt. Die Rückschau beginnt im 19. Jahrhundert, der Schwerpunkt der Betrachtung liegt dabei auf der Entwicklung in der Volksrepublik China seit 1949. Die Technologieentwicklung und deren Perspektiven werden anhand ausgewählter Branchen diskutiert.

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Globalisierung durch grüne Innovationen
Dozent:
Johannes Küchler

Termin:
Dienstags 14:00-16:00
Beginn:
25.04.2017
Raum:
MAR 0.010
Inhalt:
Die Einführung neuer Pflanzen in Europa und China begann vor mehr als 2000 Jahren und gewann an Intensität mit der Entdeckung Amerikas. Sie eilte also der Globalisierung der industriellen Produktion und der Kapitalmärkte voraus. Die Geschichte dieser grünen Innovationen wie auch der mit ihnen verbundenen neuen Kulturtechniken und Raumgestaltungen als Prozess des gegenseitigen Gebens und Nehmens sind Gegenstand dieser Lehrveranstaltung. Dabei geht es um die Globalisierung von Agrarpflanzen ebenso wie um die von Zierpflanzen und Gehölzen und die wechselseitigen Anregungen bei der Entwicklung des Stadtgrüns vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Die Veranstaltung besteht aus einer Kombination von Vorlesungen mit studentischen Beiträgen. Sie wird ergänzt durch zwei Halbtags-Exkursionen innerhalb von Berlin und zwei Ganztagsexkursionen nach Wörlitz/ Oranienbaum und nach Potsdam. 

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Iron Silk Roads: Transport and Mobility in Modern Asia
Dozent:
Irene Anastasiadou
Termin:
Mittwochs 12 -14 Uhr
Beginn:
19.04.2017
Raum:
MAR 0.015
Inhalt:
The seminar focuses on the historical, economic and technological aspects of the development of transport in Modern Asia. Geographically, the area of the study that will be covered includes the broader region of Asia, with an emphasis on the sub regions of Russia (Siberia), and China, but also the Middle East (e.g. Turkey and Egypt), and South East Asia (e.g. India). The seminar will be divided into three thematic blocks: the first block will consist of a general introduction to historiography on the history of transport, traffic and mobility, and a general introduction on the history of technology with elaborations on themes that are relevant to the region of Asia. The second block will concern transport developments in Asia from a historical point of view, with an emphasis on specific sub - regions. The final block of the seminar will concern contemporary developments relating to the configuration of Europe Asia railway corridors, through an analysis of perspectives of contemporary actors (e.g. China) on the configuration of the so – called Trans Asian Railway Corridors, often referred to in literature as Iron Silk Roads (in German Seidenstraße).     The aim of the seminar is to allow the participants to familiarise themselves with the topic of transport and mobility in Asia, through readings of key relevant publications. By doing so it aims at providing a general insight on how transport has historically affected various aspects of politics and society in the configuration of Asia, such as imperialism, colonialism but also rising nationalisms in the 20th century and, more recently, globalisation. The seminar will be held in English. 

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Einführung in die chinesische Geistesgeschichte aus interkultureller Perspektive
Dozent:
Friederike Assandri
Termin:
Mittwochs von 10 - 12 Uhr
Beginn:
19.04.2017
Raum:
MAR 0.013
Inhalt:
Der als Einführung konzipierte Kurs bietet einen Überblick über die chinesische Geistesgeschichte von der Antike bis zur Moderne in interkultureller Perspektive. Die Geistesgeschichte Chinas wurde nicht nur von den klassischen Philosophen der Prä-Qin Zeit geprägt, sondern ebenso durch zwei große „interkulturelle“ Begegnungen, nämlich der Begegnung mit der indischen Kultur, die mit der Einführung und Verbreitung des Buddhismus einherging, und der Begegnung mit europäischem Gedankengut vor allem seit dem 16. und 17. Jahrhundert. Der Kurs wird die chinesische Geistesgeschichte im Hinblick auf die Dynamiken und langfristigen Entwicklungen und Veränderungen, die sich aus diesen interkulturellen Begegnungen entwickelten untersuchen, und dabei auf Methoden aus der Forschung zur „Inter-Kultur“ zurückgreifen. Er gliedert sich in drei Komplexe: 1.    Die Grundlagen: Religion und Philosophie von der Antike zur Han-Zeit. 2.    Die Begegnung mit der indischen Kultur: die Einführung des Buddhismus und die Entwicklung der chinesischen Philosophie und Religion im chinesischen Mittelalter (Sechs Dynastien, Sui, Tang, Song Zeit.) Die Begegnung mit der europäischen Kultur und dem Christentum (Yuan, Ming, Qing Zeit). 

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Das dritte Glück: Sterben, Tod und Trauer in der chinesischen Geschichte und Gegenwart
Dozent:
Tania Becker von Falkenstein
Termin:
Mittwochs 14 - 16 Uhr
Beginn:
19.04.2017
Raum:
MAR 0.010
Inhalt:
Tod und Glück gehören zu den anthropologischen Konstanten, die schlechthin alle Bereiche  menschlicher kultureller Äußerungen maßgeblich beeinflussen. Der Sinologe Wolfgang Bauer stellt am Anfang seines Buches „China und die Hoffnung auf Glück“ fest: „Jedes Glück, das des einzelnen Menschen ebenso wie das einer Gemeinschaft, eines Volkes, ist im Grunde unbeschreibbar.“ Die Einstellung zum Tod verhält sich dazu symmetrisch. In dem linear gedachten Szenario eines Menschenlebens ist das glückliche Leben eine Voraussetzung für ein glückliches Sterben. Dem ersten Glück – dem Geborenwerden, und dem zweiten – dem Glück von Heirat und Familie, sollte folglich das dritte, das letzte Glück – das Glück zum Sterben, entsprechen. Sterben, Tod und Trauer waren und sind in China mit vielen Tabuisierungen im persönlichen und sozialen Bereich behaftet, nehmen aber trotzdem eine zentrale Rolle in der Geschichte und der ritenkonformen Haltung der Menschen ein. Die Veranstaltung soll in einer chronologischen Reihenfolge die Vorstellungen von Sterben, Tod und Trauer in der Geschichte Chinas bis heute erläutern, sowie die Einstellungen zur Vergänglichkeit und den „letzten Dingen“ des Lebens in den „drei Traditionen“, dem Konfuzianismus, Daoismus und Buddhismus, vorstellen und analysieren. Außerdem wird ein Blick auf die „Ethnologie des Todes“ geworfen, in der die Ahnenverehrung, Bestattungsbräuche und Trauerrituale, also die Elemente einer Sepulkralkultur, einen hohen Stellenwert haben. Zur Verdeutlichung dieses Bereiches werden auch die Befunde neuerer Ausgrabungen vorgestellt. Die Teilnehmerzahl ist auf 30 Studenten begrenzt. Anmeldung unter: tania.becker@gmx.de  

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"Made in China 2025": Chinas Vision zu Industrie 4.0 
Dozent:
Shi, Mingtao
Termin:
Dienstags 17 - 19 Uhr
Beginn:
18.04.2017
Raum:
MAR 4.063
Inhalt:
Die Stärke der Volkswirtschaft und der Wohlstand der Bevölkerung in China sind durch die anhaltend hohe Wachstumsrate in der Vergangenheit signifikant angestiegen. Doch erkennen die Landeseliten aus der Politik und Wirtschaft, dass das nicht reicht, da der Lebensraum in der zukünftigen Welt viel anspruchsvoller sein wird. Auch der Rückfall der Gesamtwirtschaft in der jüngsten Zeit lässt erahnen, wie dringend die Volksrepublik ein nachhaltiges qualitatives anstatt weiter quantitatives Wachstum benötigt, um in der globalen Wertschöpfungskette eine langfristig profitablere und prestigeträchtigere Position einnehmen zu können. Die Zentralregierung hat Mitte 2015 in diesem Kontext die „Made in China 2025“-Strategie verabschiedet, die insbesondere darauf zielt, die Innovationsfähigkeit und Digitalisierung in den indigenen Hochtechnologiebranchen kraftvoll voranzutreiben. Wie ist Chinas grundsätzliche Entwicklung in den letzten Dekaden aus sozial-kultureller, technologischer, wirtschaftlicher und politisch-rechtlicher Perspektive? Was ist das Programm „Made in China 2025“? Welchen ökonomischen, technischen und politischen Kernaspekt beinhaltet es? Ist es das chinesische Pendant zu dem deutschen Begriff „Industrie 4.0“? Wie wirkt es sich auf Chinas nationales Innovationssystem aus? Welche Implikationen hat die „Made in China 2025“-Strategie für deutsche Unternehmen? Einige dieser Fragen werden je nach zur Verfügung stehender Zeit im Seminar behandelt.

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Vom Eisernen Drachen zur Hochgeschwindigkeitsbahn: Die Entwicklung der Eisenbahn in China von 1881 bis heute
Dozent:
Dirk Forschner
Termin:
Donnerstags 10 - 12 Uhr
Beginn:
20.04.2017
Raum:
MAR 4.062
Inhalt:
Diese Lehrveranstaltung soll die Entwicklung des chinesischen Eisenbahnwesens von seinem Betriebsbeginn 1881 bis heute unter wirtschaftlichen, politischen, kulturellen und technischen Gesichtspunkten beleuchten. Den Ausgangspunkt bildet das Verkehrswesen in China vor dem Eisenbahnbau, der Einfluss der Kolonialmächte, besonders des Deutschen Kaiserreiches, aber auch der Einfluss Japans mit der Gründung der Südmanchurischen Eisenbahn Gesellschaft. Ein weiterer Aspekt wird die Dokumentation des Eisenbahnbetriebs vor 1949 durch Ulrich Fuhrmeister bilden. Nach Gründung der VR China 1949 spielt die Eisenbahn im „Großen Sprung nach Vorn“ 1958 eine bedeutende Rolle und dient auch als Propagandamittel für die Politik. Mit den Vier Modernisierungen in den 1980er Jahren tritt ein immer schneller werdender Wandel der chinesischen Eisenbahn vom klassischen Betrieb zum Hochgeschwindigkeitsverkehr ein, der eine völlige Trennung vom Güterverkehr nach sich zog; gleichzeitig werden die Pläne für eine neue Seidenstraße per Schiene nach Europa entworfen und umgesetzt. Dieser Abschnitt bildet den Schlusspunkt des Seminars. Die Lehrveranstaltung ist für Studierende der Technikgeschichte, der Sinologie mit wirtschaftshistorischer Orientierung und der Ingenieurwissenschaften mit Interesse am Schienenverkehr geeignet. 

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Technologie und Innovation im globalhistorischen Überblick
Dozent:
Dagmar Schäfer

Termin:
Mittwochs 17 - 19 Uhr
Beginn:
19.04.2017
Raum:
H 3003a/ FH 303

Inhalt:
In diesem Seminar wird die Historiographie der Innovationsdiskurse von Arnold zu Edgerton diskutiert und anhand von Beispielen der Wissenschaftsgeschichte Asiens (China, Japan, Korea; Vietnam) erarbeitet.

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Große Westerschließung und Neue Seidenstraße: Verkehrssysteme und Mobilitätsmuster in Chinas Westgebieten (seit den 1990er Jahren)
Dozent:
Susanne Stein

Termin:
Blockseminar: 1. Block: 12.-14.5. (Fr 16 – 18, Sa 10 – 16, So 10 – 15) 2. Block: 19.-21.5. (Fr 16 – 18, Sa 10 – 16, So 10 – 15)
Beginn:
Einführung: 28.4., 16 – 18
Raum:
MAR 0.010
Inhalt:
Seit den späten 1990er Jahren stehen die Westgebiete der Volksrepublik China im Fokus staatlicher Entwicklungsprogramme. Sowohl für die Strategie der „Großen Westerschließung“ (Xibu da kaifa), die 1999 formuliert wurde, als auch für das von Xi Jinping 2013 verkündete Konzept zum Aufbau einer „Neuen Seidenstraße“ (Sichou zhi lu jingjidai/Seidenstraßen-Wirtschaftsgürtel) spielt der Ausbau der Verkehrsinfrastrukturen eine zentrale Rolle. Auf der Grundlage ausgewählter Texte werden wir in diesem Seminar diskutieren, wie die neuen Verkehrssysteme sich in den Naturraum der Westgebiete einschreiben und die Mobilitätsmuster in der Region grundlegend verändern. Die Lehrveranstaltung vermittelt einen Überblick über die naturräumlich-klimatischen und sozio-ökonomischen Bedingungen in den chinesischen Westgebieten, ihre ethnisch-kulturellen Besonderheiten und ihre politisch-administrative Zuordnung im Kontext der aktuellen Erschließungspolitik. Ausgehend davon haben die Teilnehmer die Möglichkeit, den Themenkomplex Verkehrswegeausbau und Mobilität aus verschiedenen Perspektiven zu bearbeiten. Chinesische Sprachkenntnisse sind erwünscht aber nicht erforderlich. Vorausgesetzt wird die Bereitschaft zur Lektüre englischsprachiger Texte.

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International Management in Asia-Pacific
Dozent:
von Zedtwitz, Max
Termin:
Blockseminar
Anmeldung
Um Anmeldung wird gebeten unter sigrun.abels@tu-berlin.de
Termin:
Blockseminar: 26.-28.6.2017
Zeiten:
jeweils 9-17:30 Uhr
Raum:
Bibliothek des China Centers (MAR 2.034a)
Inhalt:
Die Vorlesung konzentriert sich auf „Doing Business in China, Japan und Korea“, mit Exkursen in weitere Anrainerstaaten. Dabei wird v.a. Kulturkompetenz vermittelt im Sinne von „business culture“, „best practices“, sowie Grundlagen zum ökonomischen und systemischen Verständnis dieser Staaten als Einführung für BWLer als (zukünftige) Manager in internationaler Unternehmen in dieser Region. In Gruppenarbeit werden wir mehrere Fallstudien bearbeiten sowie einzelne Aspekte – entweder auf Landesebene oder auf Problemebene – weiter vertiefen. Lehrinhalte:
  • Grundlagen transnationalen Managements: Standortanalyse, OLI Modelle, Investitionsentscheide
  • Interaktionsmodi ausländischer Manager in APC: Doing business in China / Doing business in Japan / Doing business in Korea
  • Systemgrundlagen wie z.B. Geschäftskultur, Konfuzianismus, Arbeitsumfeld, Wirtschafts- und Technologiepolitik
  • Einführung in die volkswirtschaftlichen und mikroökonomischen Umfelder der Kernländer
  • Nationale Kompetenzanalyse, PESTEL Analyse
  • „Catching Up“: Unterschiede zwischen Japan, Korea, China
  • Management-Innovationen aus APAC
  • Binnenwirtschaft und Übersicht nationaler Champions
  • Spannungsfelder innerhalb APACs und global
  • Ausblick auf die zukünftige Rolle Chinas im besonderen, und Japans, Koreas und der Rest der Welt im weiteren Sinne
 

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