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TU Berlin

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Geschichte Chinas (HS/SE)

Blockseminar: 04.–05.05.2019 und 13.–14.07.2019 (jeweils 10-18 Uhr, 13.7: bis 19 Uhr)

Dozentin: Ines Eben von Racknitz, 

Anmeldung: Bis zum 04. Mai 2019 unter www.china.tu-berlin.de/anmeldung

Raum: MAR. 0.007

Wichtige historische Begebenheiten gehören in China keinesfalls der Vergangenheit an, sondern sind im täglichen Leben vieler Chinesen ausgesprochen präsent. Dabei sind es vor allem die Ereignisse des 19. und 20. Jahrhunderts, die das Bewusstsein der Menschen in China nachhaltig prägen und beeinflussen und wichtige innen- und außenpolitische (z.B. Taiwan und Tibet) Entscheidungen nachvollziehbar machen. Dazu gehören die Opiumkriege mit der Verbrennung des Sommerpalastes, der Boxeraufstand, der Lange Marsch Mao Zedongs zur Macht und die Kulturrevolution. Aber auch die letzten 40 Jahre der Öffnungspolitik Deng Xiaopings, das Verhältnis zu Japan, die Studentenunruhen von 1989 lassen sich aus historischen Vorgängen erklären. Zudem wird der aktuelle globale Aufstieg Chinas als Rückkehr zu der alten Größe und Bedeutung interpretiert, die China bis etwa zur Mitte des 18. Jahrhundert hatte. Wer also die chinesische Geschichte kennt, kann auch die Zukunft Chinas verstehen und Chinas Weg in die Zukunft.
In diesem Kurs nähern wir uns an wichtige Themen und Ereignisse der chinesischen Geschichte und Kultur an, wobei China weniger als Staat, denn vielmehr als geopolitischer Raum in Asien im Zentrum der Fragestellung steht. Von der Seidenstraße und expansiven Tang-Dynastie wird die Rede sein, von den wissenschaftlichen Entdeckungen der Song-Zeit (Magnetkompass, Porzellan, Buchdruck) und den Mongolen ebenso wie von den Entdeckungsfahrten des Ming-zeitlichen Admirals Zheng He. Ein Schwerpunkt wird auf der Geschichte der mandschurischen Qing-Dynastie liegen, sowie den historischen Begebenheiten des 19. und 20. Jahrhunderts. Es wird uns dabei nicht nur die Abfolge der historischen Ereignisse interessieren, sondern auch immer die Fragestellung leiten, wie die historischen Ereignisse in China interpretiert und zur Erinnerungspolitik werden.

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