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TU Berlin

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Chinesisches Frühlingsfest!

Maximilian Lentner (links) und LEE, He-Fang (rechts)
Lupe

Am 17. Januar 2020 organisierte das China Center und die Zentraleinrichtung Moderne Sprachen (ZEMS) gemeinsam ein Frühlingsfest für die Chinesisch-Lernenden und die Deutsch-Lernenden der TU Berlin. Anlässlich des Jahresendes feierten die Studierenden zusammen, um die chinesische Kultur, den Spracherwerb und die interkulturelle Kommunikation zu erleben.
Zum Beginn des Frühlingsfests hatte Frau Dr. Almut Schön (Leiterin der ZEMS) die Teilnehmer herzlich begrüßt. Danach sprach Herr Maximilian Lentner, ein Student des Doppelmaster-Programmes für Wirtschaftsingenieure, über seine Motivation der Teilnahme am China-Kompetenz-Programm. Durch seine Vorstellung dieses Programms des China Centers verdeutlichte er die Wichtigkeit des China-Studiums in der heutigen europäischen Gesellschaft.

 

Chinesische Kultur erleben

Die Lehrkräfte an der ZEMS, Frau Jinping SHEN und Frau Min ZHANG, trugen mit ihren Studierenden zwei berümte Tang-Gedichte - Frühlingsdämmerung (春晓, Chūnxiǎo) und Nachtgedanken (静夜思, Jìngyèsī) – sowie ein Knittelvers vor. Die Studierenden von Herrn He-Fang LEE sangen das Lied “Schatz” (宝贝 bǎobèi) aus Taiwan um ihre Liebe am Leben zu Neujahr auszudrücken.

Frau Jessie HONG, Musikerin aus Malaysia, wurde eingeladen, um zwei traditionelle Volkslieder – ,,Jasmin“ (茉莉花 Mòlìhuā) und ,,sich nach dem Frühlingswind sehnen’’ (望春风 Wàngchūnfēng)  - auf der Geige zu spielen. ,,Jasmin’’ ist ein repräsentatives Volksmusikstück aus China. Es wurde seit der Qing-Dynastie in der Jiangsu Provinz verbreitet und wird auf heutigen offiziellen internationalen Veranstaltungen häufig gespielt. ,,Sich nach dem Frühlingswind sehnen’’ spricht symbolisch von neuer Hoffnung im Leben, ist seit 1933 in Taipeh verbreitet und wird im Fujian-Dialekt gesungen.

 

Spracherwerb unterstützten

Ein chinesisch-deutsches Tandemtreffen wurde auch am Tag angeboten. Bei der Förderung der China- und Deutschland-Kompetenz in der Hochschulbildung der Studierenden gilt der Spracherwerb als ein wichtiges Element. In einer Tandem-Sprachpartnerschaft spricht jeder seine Muttersprache und lernt die Muttersprache seiner Partnerin oder seines Partners. Das Hauptziel des Treffens war, den nachhaltigen Spracherwerb der TUB-Studierenden zu fördern.

Fragen zum Kennenlernen, Zungenbrecher und Modeworte – durch diese drei didaktischen Aktivitäten konnten die TeilnehmerInnen mit großem Spaß die Muttersprache ihrer neuen Tandempartner*Innen intensiver kennenlernen. Gefragt wurde nach der jeweiligen Herkunft, dem Leben in Berlin und den Erfahrungen beim Fremdsprachenlernen. Beim Zungenbrecher konnten die Studierenden ihrer eigenen Kreativität beim Unterrichten Ausdruck verleihen. Und das aktuelle Modewort, in der dritten Aufgabe, war eine weitere interkulturelle Herausforderung. 

 

Glückswörter

Bei dem Fest führte die ZEMS, gemeinsam mit dem CCST, das spielerische Sprachen-Lernen mithilfe von chinesischen Glückswörtern vor: die Studierenden lernten durch das Schreiben mit traditionellen Kalligrafie-Pinseln die Bedeutung chinesischer Glückswörter, inkl. 福 (fú: Glück), 禄 (lù: Reichtum), 寿 (shòu: Leben), 喜 (xǐ: Freude), 满 (mǎn: erfüllt sein), 吉 (jí: glücklich) und春 (chūn: Frühling). 

Insgesamt erhielten beim Frühlingsfest über 80 TeilnehmerInnen einen Einblick in die chinesische Kultur. Die TeilnehmerInnen tauschten ihre Kontaktdaten aus. Sie wollen sich zukünftig regelmäßig treffen, um ihre Zielsprache nachhaltig zu verbessern und den interkulturellen Austausch zwischen China und Deutschland zu pflegen.

 

Text: LEE, He-Fang

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