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TU Berlin

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Huawei auf dem Prüfstand

Das Lehr-Team des CCST (Till Ammelburg, Dr. Tania Becker, Dr. Katja Levy, Dr. Sigrun Abels) mit den Huawei-Gästen: WANG Chengdong (re) und XU Manyu (li)
Lupe

Der Technologie-Riese aus China zu Besuch in der Lehrveranstaltung The Innovators. Chinas Hightech-Giganten: Menschen, Unternehmen, Strategien
TU Berlin, 30.10.2019

Die Studierenden und Gäste wollten wissen, ob Huawei vom chinesischen Staat kontrolliert werde, wie die Organisationsstruktur des Technologiekonzerns sei und ob die chinesische Regierung ausländische Kundendaten verlangte.

Huaweis Vizechef in Deutschland, Wang Chengdong, blieb betont sachlich und sagte im Seminar, Huawei habe in seiner rund 30-jährigen Unternehmensgeschichte noch nie Forderungen von "irgendeiner Regierung" bekommen. Er sei zuversichtlich, auch in Zukunft "exzellente Sicherheitsstandards halten zu können".

Aus dem Westen kämen allerdings immer wieder schwere Vorwürfe, so Wang in Anspielung auf Donald Trumps Warnungen vor Huawei. Die US-Regierung wirft Huawei Spionage vor, was das Unternehmen bestreitet. In den USA darf der Konzern keine Aufträge mehr für Telekom-Ausrüstung annehmen und ohne spezielle Genehmigung keine Komponenten von US-Firmen beziehen. Der amerikanische Präsident hätte keinerlei Beweise für seine Beschuldigungen und „man solle das Politisieren der Sicherheitsfrage am besten unterlassen“. Unsicherheit in Sachen Regulierung sei das Letzte, was Huawei wünschte.

Es sei am Ende eine Vertrauensfrage, sagt Wang Chengdong. "Wenn man Huawei trotz unserer Transparenz-Bemühungen nicht vertrauen will, dann können wir daran wenig ändern." 

5G-Mobilfunktechnologie

Gefahr oder Partner? WANG Chengdong (Huawei Vize-Chef in Deutschland) erläutert geduldig Huaweis Firmenstrategie
Lupe

Huawei-Technologie werde in 170 Ländern weltweit genutzt. Es wurden über 50 Verträge mit Telekommunikationsunternehmen geschlossen, die 5G-Netze nun auch mit Technik aus Südchina aufbauen, sagt Wang. Dabei deutet sich eine Zweiteilung der Mobilfunkwelt an: In den USA und Australien dürfen Netzbetreiber keine Ausrüstung von Huawei mehr in 5G-Netze verbauen. In Staaten wie Japan oder Südkorea funken hingegen schon insgesamt 150.000 5G-Basisstationen mit Technik des Konzerns.

Wang hofft nun, dass Huawei 5G-Ausrüstung auch an hiesige Mobilfunkkonzerne verkaufen kann. 

Wichtig für die Zukunft sei, für die rasante technologische Entwicklung auch entsprechende Regulierungen zu schaffen, die „die Lücke zwischen der Technologie und der Gesetzgebung schließt“.

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