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Das China Center besucht das Diskussionsforum zum Thema "Chinesisch als Fremdsprache"

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Das China Center besucht das Diskussionsforum zum Thema "Chinesisch als Fremdsprache"

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Das China Center besuchte am 26. Mai 2019 ein Diskussionsforum zum Thema „Chinesisch als Fremdsprache“ am Konfuzius-Institut an der Freien Universität Berlin.

Am 26. Mai veranstaltete das Konfuzius-Institut an der Freien Universität Berlin ein fachliches Diskussionsforum mit drei ProfessorInnen für chinesische Didaktik und Linguistik der Peking Universität sowie lokalen Berliner Chinesisch-Lehrkräften. Das China Center (CCST) unterstützt die chinesische Sprachausbildung an der TUB und trägt zur Förderung der Disziplin „Chinesisch als Fremdsprache“ (ChaF) an den Berliner Universitäten und Schulen bei. Das Diskussionsforum beinhaltete ebenfalls zwei Präsentationen über effektives Lernen im Internet sowie einen ChaF-Überblick in Deutschland.

Frau Dr. KUO Li-Jen (Texas A&M University USA) stellte ihr staatlich gefördertes Programm der chinesischen Sprache und Kultur für Schüler vor. Ihre Schüler und Schülerinnen lernen Chinesisch im geistes- und naturwissenschaftlichen Unterricht. Sie hat das Konzept des Blended Learning vorgestellt, das eine Kombination aus analogem und digitalem Lernen vorsieht. Die Online-Plattform ,,Nearpod" wurde vorgestellt, die mithilfe von visueller Unterstützung, digital zum Erwerb von Lese- und Schreibfähigkeiten beitragen soll.

Anschließend präsentiert Frau WANG Yan, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Universität Göttingen, einen Überblick über das Thema „Chinesisch als Fremdsprache“ im deutschen Lehramt sowie an Schulen und Universitäten. Frau Wang betonte die ,,Leipziger Empfehlungen des Fachverbands Chinesisch 2016 zum Chinesisch Unterricht“ und erklärte die Wichtigkeit der Lehrziele, der Chinesisch-Kompetenz, der Personalstrukturen sowie die Empfehlungen zur Unterrichtsorganisation an deutschen Hochschulen. Obwohl die ChaF-Disziplin in den letzten Jahren, dank des großen Engagements der deutschen ChaF-WissenschaftlerInnen, relativ schnell entwickelt wurde, hat Frau Wang die übergreifenden Probleme in der aktuellen ChaF-Entwicklung betont und auf zukünftige Schwierigkeiten hingewiesen.

Am Ende des Diskussionsforums diskutierten lokale Chinesisch-Lehrkräfte aus Berlin und Brandenburg die aktuelle Lehrpraxis zusammen mit den drei ProfessorInnen der Peking Universität – Prof. LI Xiaoqi, Prof. HUANG Li und Prof. Dr. JI Chuanbo. Frau Dr. SHI Hongxia (Freie Universität Berlin) wies auf die bisherigen Lehr- und Lernsituationen inkl. Lernstufen, Lernstil und Studentenzahlen hin, die die Lehrkräfte an den Berliner Universitäten angetroffen haben.  Herr LEE He-Fang, wissenschaftlicher Mitarbeiter des CCST und Leiter des Fachgebietes Chinesisch der TUB, teilte seine Erfahrungen mit der Unterrichtspraxis mit und wies auf die Notwendigkeit eines Perspektivwechsels im Bezug auf Lernautonomie der Erwachsenen im deutschen Hochschulkontext hin. Die ausgetauschten Meinungen in dem Diskussionsforum waren umfangreich von der Mikro- bis zur Makroebene. Die Veranstaltung mit den anwesenden ChaF-WissenschaftlerInnen trug zur Entwicklung von „Chinesisch als Fremdsprache“ in Deutschland bei.

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