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Center for Cultural Studies on Science and Technology in ChinaPressemitteilung: Coronavirus (2019-nCoV): wichtige Informationen für TU-Mitglieder

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Pressemitteilung (Krisenmanagement Corona-Virus)

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Bitte beachten Sie:
Coronavirus (2019-nCoV): wichtige Informationen für TU-Mitglieder

Aufgrund des Ausbruchs des neuartigen Coronavirus (2019-nCoV) in China hat die Weltgesundheitsorganisation am 30. Januar 2020 den internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen. Regional ist insbesondere die Metropolregion Wuhan betroffen, aber auch andere Länder wie Frankreich und Deutschland melden inzwischen Infektionsfälle. Der Präsident der Technischen Universität Berlin hat in Abstimmung mit der Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung am 2. Februar 2020 einen Krisenstab eingerichtet. Hier bekommen Sie aktuelle Informationen, die wir der jeweiligen Entwicklung anpassen.
Der Präsident der TU Berlin, Prof. Dr. Christian Thomsen: „Sehr geehrte Mitglieder der TU Berlin, der neuartige Coronavirus ist nun auch in Deutschland nachgewiesen. Aus Fürsorgepflicht habe ich am 2. Februar 2020 nach einem Gespräch mit der Berliner Gesundheitssenatorin einen Krisenstab einberufen, dessen Leitung Herr Oeverdieck (PA) übernimmt. Wir tun dies, um gut reagieren und ihre Fragen entgegennehmen zu können. Momentan besteht kein Anlass zur Besorgnis. Ich bitte Sie alle, die empfohlenen Hygienevorschriften einzuhalten. Bitte folgen Sie unseren Hinweisen zu Dienstreisen, Veranstaltungen und Gastbesuchen. Das ist wichtig. Auf dieser Seite werden Sie aktuelle Informationen rund um den Coronavirus finden.“

Dienstreisen nach China / Gastaufenthalte / Veranstaltungen an der TU Berlin

  • Derzeit werden und sollen bis auf Weiteres keine Dienstreisen in Risikogebiete (https://www.auswaertiges-amt.<wbr>de/de/ReiseUndSicherheit/10.2.<wbr>8Reisewarnungen), momentan nach China (unabhängig von der Region), genehmigt oder angeordnet werden. Aufgrund der Fürsorgepflicht geht die TU Berlin in Absprache mit der Gesundheitssenatorin bewusst weiter als die Empfehlungen des Auswärtigen Amtes.
  • Bereits erteilte Dienstreisegenehmigungen nach China sind von den Verantwortlichen oder den Dienstreisenden zurückzunehmen. Kosten, die die Beschäftigten trotz Stornierung nicht zurückerstattet bekommen, werden von der TU Berlin übernommen. Hierfür kann ein formloser Antrag auf Erstattung an die Reisekostenstelle gestellt werden.
  • Erfolgen dennoch Reisen nach China – bspw. ohne Genehmigung oder Anordnung der Dienstbehörde –, geschieht dies auf eigene Verantwortung der oder des Reisenden. Eine etwaige Unfallfürsorge durch die Arbeitgeberin bzw. Dienstherrin ist in diesen Fällen nicht gewährleistet. Bitte beachten Sie die Reisehinweise für China des Auswärtigen Amtes.
  • Derzeit und bis auf Weiteres sollen keine Besucher*innen aus China empfangen werden. Wir bitten alle, die Besucher*innen erwarten, den Gastaufenthalt abzusagen. Dies geschieht ebenso aus Fürsorgepflicht – auch den anderen TU-Angehörigen gegenüber.
  • Wir bitten darum, dass keine Veranstaltungen an der TU Berlin und deren angeschlossenen Einrichtungen mit  Gästen, die kürzlich aus China zurückgelehrt sind, stattfinden. Sollten solche in Kürze anstehen, bitten wir darum, diese zeitnah abzusagen.
  • Mit den TU-Abteilungen Sudierendenservice und Internationales wird im Detail besprochen, wie die TU Berlin mit chinesischen Studierenden umgeht, die aus ihrer Heimat wieder nach Deutschland anreisen.    
  • Diejenigen TU-Mitglieder, die im Januar 2020 in China waren, sollten sich ihrem Arzt vorstellen und sich beraten lassen. Auch dies folgt der Fürsorgepflicht gegenüber allen TU-Mitgliedern. 

Verdacht auf Infektion

Mögliche Coronavirusfälle sind nach Infektionsschutzgesetz meldepflichtig und zwar Verdachts-, Infektions-/Erkrankungs- und Todesfälle. Gemeldet wird dem zuständigen Gesundheitsamt. Sofern eine Infektion nachweislich am Arbeitsplatz oder während des Universitätsbesuches von Studierenden stattgefunden hat, muss zusätzlich die Unfallkasse Berlin unterrichtet werden.

Sollten Sie den Verdacht haben, sich mit dem Virus infiziert zu haben, dann folgen Sie den Empfehlungen der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung. Bitte kontaktieren Sie die Berliner Hotline (siehe unten) oder in den Stunden zwischen 20.00 Uhr und 8.00 Uhr den kassenärztlichen Notdienst unter 116 117.

Ansprechpartner*innen an der Technischen Universität Berlin

  • Beschäftigte, die dienstrechtliche Fragen haben (z. B. zu Dienstreisen), richten diese bitte an die Vorgesetzte bzw. den Vorgesetzten.
  • Beschäftigte und Studierende, die sich momentan in China aufhalten und Fragen zu einer möglichen Rückkehr haben, wenden sich an die Deutsche Botschaft.
  • TU-Mitglieder, die Fragen zu Aufenthalten von Gastwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern, zu geplanten Tagungen und Konferenzen haben, wenden sich bitte an die Abteilung Internationales der TU Berlin: https://www.international.tu-<wbr>berlin.de/internationales/

Hotline der Berliner Senatsverwaltung

Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung hat seit dem 28. Januar 2020 eine Hotline geschaltet, unter der sich Berlinerinnen und Berliner, die befürchten, sich angesteckt zu haben anrufen und sich beraten lassen können.

Die Hotline ist täglich von 8:00 – 20:00 Uhr unter (030) 9028-2828 zu erreichen.

Besetzt ist die Hotline durch Fachleute des Landesamtes für Gesundheit und Soziales, der bezirklichen Gesundheitsämter und der Charité unter Federführung der Senatsverwaltung für Gesundheit.

Die Hotline dient der telefonischen Klärung, ob jemand als begründeter Verdachtsfall zu betrachten ist. Zur Risikogruppe gehört, wer unter Lungenentzündung, Husten, Fieber, oder Atemnot leidet UND in der Risikoregion gewesen ist oder Kontakt mit jemanden aus der Region hatte ODER wenn jemand Kontakt zu einem bestätigten Fall hatte.

Menschen aus der Risikogruppe sollten sich auf den neuartigen Coronavirus testen lassen.

Weiterführende Informationen

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ENGLISCH 

Coronavirus (2019-nCoV): important information for TU members

On 30 January 2020, the World Health Organization declared an international health emergency in response to the outbreak of the novel coronavirus (2019-nCoV) in China. In China, the metropolitan region of Wuhan has been particularly affected, but other countries including France and Germany have also reported incidents of infection.

In consultation with the Berlin Senate’s department for health, care and equality, the president of Technische Universität Berlin established a crisis committee on 2 February 2020. We would like to inform you of the current situation.

The president of TU Berlin, Professor Christian Thomsen:

“Dear Members of TU Berlin,
The novel coronavirus has now also been detected in Germany. On 2 February 2020, after discussions with Berlin’s senator for health, I set up a crisis committee led by Lars Overdieck (Head of the Executive Office). We have taken this measure in order to be able to take action and to answer your questions as well as to fulfill our duty of care. There is currently no cause for concern. I would, however, request you all to observe the recommended hygiene measures. Please also follow our advice concerning official trips, events, and receiving guests. This is important. Below you will find the latest information regarding the coronavirus.” 

Official trips to China / receiving guests / events at TU Berlin

  • No official visits should be arranged or approved to areas of risk until further notice (https://www.auswaertiges-amt.<wbr>de/en). Currently, this refers to China (regardless of the region). As agreed with the Berlin senator for health, TU Berlin has taken the decision to implement measures exceeding the recommendations of the Federal Foreign Office.
  • Permits for official trips to China that have already been issued must be revoked by the persons responsible. Any costs incurred by staff despite cancellation will be assumed/refunded by TU Berlin. To apply for a refund, please contact the Travel Expense Office.
  • Any trips made to China without the approval of TU Berlin are undertaken at the responsibility of the person making the trip. In such cases, the employer is not responsible for any accident care. Please see the Federal Foreign Office’s Advice for traveling to China.
  • No guests are to be received from China until further notice. We request you to cancel all visits you are expecting from China. This is to protect you and other members of TU Berlin from possible infection.
  • We request that no events with guests from China take place at TU Berlin or its affiliated institutions. If you have organized any such events for the near future, we ask you to cancel these in good time.
  • Detailed discussions will be held with Student Services and the Office of International Affairs concerning Chinese students returning to Germany from China.    
  • TU members who visited China in January 2020 should arrange to see a doctor for advice. We request you to do so for your own well-being as well as to help protect fellow members of TU Berlin.

Suspicion of infection

Suspected and actual cases of the coronavirus have to be reported in accordance with legislation. This refers to suspicion of infection, infection, illness and cases of death. Suspected and actual cases are to be reported to the relevant public health office. If an infection can be proven to have occurred at the workplace or while a student was attending the University, the Unfallkasse (accident insurance) Berlin must also be informed.

If you suspect you have been infected with the virus, please follow the advice provided by the Senate department for health, care and equality. Please contact the Berlin hotline (see below) or the medical emergency number 116 117 between 20:00 and 8:00.

Contact persons at Technische Universität Berlin

  • Please speak to your manager concerning any questions you have relating to service law (such as official trips).
  • Staff and students currently in China who have questions concerning their return should contact the German embassy.
  • TU members with questions concerning visits from scholars or scheduled meetings and conferences should contact the Department of International Affairs at TU Berlin: https://www.international.tu-<wbr>berlin.de/internationales/<wbr>parameter/en/

Berlin Senate hotline

The Senate department for health, care and equality has been operating a hotline since 28 January 2020 where anyone living in Berlin who feels they may have become infected can call for advice. 

The hotline number is (030) 9028-2828 and is open daily from 8:00 – 20:00.

The hotline is operated by experts from the state agency for health and social issues, the health offices of the city boroughs as well as the Charité hospital and is organized by the Senate department for health.

The hotline is intended to help determine if a person’s suspicion of infection is founded or not. Anyone with pneumonia, a cough, fever or experiencing shortness of breath AND who has been in the region of risk in China or who has had contact with a person from this region OR anyone who has had contact with a confirmed case should be considered at risk.

Anyone at risk should have themselves tested for the novel coronavirus.

Further Information:

 

 

 

Quelle/Source:

Stabsstelle Kommunikation, Events und Alumni
Office of Communication, Events and Alumni
 
Technische Universität Berlin

Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin

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