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TU Berlin

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KUSS - KUnst und WiSSenschaft

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(english Version bellow)  

KUSS - Ein Projekt zwischen KUnst und WiSSenschaft am China Center on Science and Technology (CCST), TU Berlin

Das China Center on Science and Technology (China Center, CCST) an der TU Berlin begann im März 2018 mit einer außergewöhnlichen Projektserie, die sich der Verbindung zwischen KUnst und WiSSenschaft widmet. Gefördert werden Kunstprojekte, die die Arbeit der Wissenschaftler und deren aktuelle Forschungsvorhaben am China Center als künstlerisches und kritisches Pendant begleiten. Sie sollen auf ihre jeweils eigene Art in einen Dialog mit dem aktuellen Forschungsprojekt des CCST treten. Im Rahmen des Projektes wird die Präsentation der Ergebnisse in Form einer Ausstellung und einer gemeinsamen Publikation der Künstler und des CCST unterstützt.

Die diesjährige künstlerische Umsetzung des KUSS-Projekts wird von der Fotografin Rebecca Sampson realisiert und basiert auf einem aktuellen Forschungsschwerpunkt des CCST: Die gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen der Mobilität im Reich der Mitte.

Das Thema Mobilität hat Rebecca Sampson dazu angeregt, sich auch mit einem weniger offensichtlichen, dennoch gesellschaftlich bedeutsamen Aspekt dieses Begriffs zu beschäftigen. In ihrem Projekt hinterfragt sie die Art und Weise, mit der die chinesische Gesellschaft auf die technischen, ökonomischen und sozialen Revolutionen der letzten 25 Jahre in Hinblick auf den Umgang mit tradierten Geschlechterrollen reagiert. Und sie tut dies auf einem auch für den westlichen Betrachter bekannten und unterhaltsamen Spielfeld - dem des Datings mit all seinen privaten und öffentlichen Varianten.

Der aktuell in China bestehende extreme Männerüberschuss, der durch die Ein-Kind-Politik begünstigt wurde, führt nicht nur zu erheblichen Problemen bei der Partnersuche, sondern auch zu einer Vielzahl von Lösungsversuchen und Geschäftsmodellen, denen sich die Künstlerin auf spielerischer und teils humorvoller Weise widmet. Die Arbeit beleuchtet einen massiven Generationskonflikt, der zwischen traditionellen Heiratsmärkten und dem mittlerweile weit verbreiteten Online Dating sichtbar wird. Virtuelle “Boyfriends”, die den Single Frauen über 27, den sogenannten “Leftover Women”, die Partner ersetzen, sowie die Welt der intelligenten Sex Roboter für die übrig geblieben Männer, werden Gegenstand der künstlerischen Arbeit.

Die Arbeit wird als multimediale Ausstellung, bestehend aus Fotografien, Videos, programmierten Applikationen und Interviews präsentiert.

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The China Center for Science and Technology (CCST), TU Berlin, began in March 2018 an extraordinary project series dedicated to the connection between arts and science.

The aim is to fund art projects that can accompany the work of scientists, and current research at the China Center, creating an artistic and critical counterpoint. Each artist should find their own unique way to enter into a dialogue with the work of the CCST.

This year’s KUSS project is realised by photographer Rebecca Sampson and takes for its inspirational starting point ‘Mobility in China’, a current CCST investigation into the present and future challenges of mobility in China.

Rebecca has been inspired to explore the less obvious but very significant social ramifications of changing mobility, along with the migration, technological and economic developments it begets. In particular, Rebecca has focussed on the gargantuan theme of LOVE in China – a not inconsiderable problem to solve, in a country where men out-number women by 30 million, and where so many are physically displaced from their communities for the purposes of work. The result is an exploration of how people make love a reality in the complex flux of modern China, and the imaginative and enterprising strategies and innovations they deploy, which can seem at the same time strange and familiar to the Western observer. From the booming industry in ‘dating training’, to virtual boyfriends, ‘leftover women’ to parent-fuelled marriage markets, Rebecca’s work sheds light on the delicate dance between tradition and modernity, which is such a hallmark of a developing China that is all the time adjusting to new and poignant challenges, at full sprint into the future, with few if any benchmarks to guide it.

Rebecca’s work will be presented as a multimedia exhibition, with the possibility of a joint publication by the artist and the CCST.

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