direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Page Content

There is no English translation for this web page.

LU An

Zwischen Demokratie und Autokratie: Die Veränderung der Ernennungsweise von buddhistischen Äbten in der Song-Zeit

In der dreihundertjährigen Geschichte der Song-Dynastie gab es die Tendenz, selbständige buddhistische Klöster (jiayi 甲乙) in offiziell unterstützte Klöster (shifang 十方) umzuwandeln. Die wichtigste Veränderung betraf dabei die Ernennungsweise der Äbte: In einem jiayi-Kloster bestimmte der Abt seinen Nachfolger (bzw. die Äbtissin ihre Nachfolgerin), während der Nachfolger in einem shifang-Kloster unter Leitung der Regierung von lokalen angesehenen Mönchen, manchmal mit Unterstützung der Laien, gewählt wurde. In der Südlichen Song-Zeit (1127–1279) jedoch findet man Aufzeichnungen da­rüber, dass einige shifang-Klöster in jiayi-Klöster umgewandelt wurden, um mehr Zulauf zu erhalten. Vor diesem Hintergrund stellen sich folgende Frau­gen: Warum konnten die shifang-Klöster sich selbst nicht unterhalten? Ist die shifang-Ernennungsweise der Äbte bzw. Äbtissinnen tatsächlich besser als die in den jiayi-Klöstern? Unter welchen Umständen wurden einige jiayi-Klöster zu shifang-Klöstern umgewandelt? War die Umwandlung von jiayi-Klöstern in shifang-Klöster also wirklich der Regelfall? Das Referat versucht, anhand songzeitlicher Texte Antworten auf diese Fragen zu finden.

CV

LU An studierte Geschichtswissenschaft an der Pädagogischen Universität Ostchinas (B.A.) und Klassische Sinologie an der Universität Münster (M.A.). Seit 2017 promoviert er in Münster zu buddhistischen Klöstern in der Song-Zeit (960–1279).

Zusatzinformationen / Extras

Quick Access:

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe

This site uses Matomo for anonymized webanalysis. Visit Data Privacy for more information and opt-out options.