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TU Berlin

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Dirk Forschner & Philipp Mahltig

Zur Bedeutung von standardisierten technischen Systemen am Fallbeispiel der Henricot-Eisenbahn-Zug- und Stoßvorrichtung der Schantung Eisenbahn Gesellschaft in der Provinz Shandong im Osten China im Jahr 1911

Eisenbahnkupplungssysteme sind ein elementarer Baustein in der Eisenbahntechnik und im Eisenbahnbetrieb die Voraussetzung für das zügige Zusammenstellen von Zugseinheiten; stellen diese doch erst die Möglichkeit eines rationellen Betriebes sicher, indem eine Lokomotive eine Vielzahl von Waggons ziehen kann.

Als 1911 die Schantung Eisenbahn (SE) mit der Tientsin-Pukow Eisenbahn (Jinpu) in Tsinan West (Jinan Xi) verbunden wurde, war ein Wagenübergang durch unterschiedliche Zug- und Stoßvorrichtungen zunächst nicht möglich. Dies wurde dann alsbald vertraglich und technisch gelöst. Aus Sicht der Technikgeschichte ist die technische Lösung besonders interessant, da daraus auch Lösungsbeispiele für inskünftige Bahnprojekte aufgezeigt werden können. Der Vortrag wird neben den betrieblichen Regelungen vor allem die Technik vorstellen und einen Bezug zur Eisernen Seidenstraßen Initiative der Volksrepublik China (OBOR) spannen.

CV

Dr. Dirk Forschner lehrt und forscht am China Center der TU Berlin. Seine Magisterarbeit an der FU Berlin schrieb er zum Thema „Beijing und seine Straßenbahnen (1990)“. Es folgte die Dissertation an der FU Berlin mit dem Thema „Die Fahrmeisterausbildung für Metro Shanghai“ (1996). Er war tätig als Projektleiter Personalausbildung in den U-Bahn Projekten Shanghai Linie 1 und 2, Guangzhou Linie 1 und 2, Beijing, und Shenzhen. Am China Center der TU Berlin war er unter anderem wissenschaftlicher Mitarbeiter in den Projekten „Making Technology Appropriate - German Steam Locomotives in China“ (2011–2014) und „Mobilität in China“ (2017–2018).

Philipp Mahltig ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Center for Cultural Studies on Science and Technology in China der TU Berlin. Derzeit arbeitet er dort unter anderem als Koordinator in dem vom BMBF geförderten China-Kompetenz-Projekt TUWITECH und schreibt an seiner Dissertation zur Aneignung westlicher Technologien in China. Er hat Sinologie, Soziologie und Chinesische Sprache an der FU Berlin und der Peking Universität studiert.

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